









Wettkampfbeschreibung TFA
Toughest Firefighter Alive ist ein Wettkampf für
Feuerwehrangehörige wo der Härteste Feuerwehr-
mann gesucht wird, der auf nationaler, europäischer
und internationaler Ebene ausgetragen wird. Der
Wettbewerb stammt ursprünglich aus den Vereinigten
Staaten und gilt als der Ironman-Wettbewerb der
Feuerwehr. Neben Kraft und gnadenloser Ausdauer
sind hier auch Schnelligkeit und Geschicklichkeit ge-
fragt. Der Wettbewerb wird für Männer in sechs ver-
schiedenen Altersklassen durchgeführt, für Frauen gibt
es eine eigene Klasse. Die europäische Ausscheidung
wird am Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach
durchgeführt. Wettkampfveranstalter ist ARMIN TAUBE
von der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach.
Den weltweiten Vergleich gibt es auf den World Fire-
fighters Games, die alle zwei Jahre stattfinden.
Beschreibung der Stationen
Alle Stationen müssen mit Einsatzbekleidung nach DIN EN 469 (Einsatzjacke/-hose), Einsatzstiefel nach DIN EN 345-2/S3, Einsatzhandschuhen nach DIN EN 659, Feuerwehrhelm und Preßluftatmer absolviert werden.
Ein Start in Sportbekleidung ist nicht mehr möglich.
Die Station 1 ist unter Atemschutz zu absolvieren. Jeder Teilnehmer muß daher G26.3-tauglich sein.
Station 1:
Schlauchziehen, Schläuche aufrollen
Es werden 2 B-Schläuche (insgesamt 80m, in Buchten gelegt) an eine Kreiselpumpe angeschlossen. Danach müssen die Schläuche vollständig bis zur Markierung ausgezogen werden.
Anschließend werden zwei B-Schläuche einfach aufgerollt und zu einer Box getragen. Dort müssen die Schläuche korrekt eingelegt werden.
Station 2:
Keiser Force Machine, Tunnellauf, Dummy, Eskaladierwand
Bei dieser Station muss an einer Keiser Force Machine das Gewicht mit einem Hammer bis zur Zielmarkierung geschlagen werden. Anschließend geht es mit einem Gewicht von 20 Kg (Kanister) durch einen Tunnel. Im Anschluss daran wird ein 80 kg Dummy von einem Podest gehoben und über eine Strecke von 60/80m getragen oder gezogen. Danach wird zur Wand gelaufen. Dort wird der PA abgelegt und die Wand von 3m Höhe überwunden. Die Zeitnahme erfolgt beim Aufkommen auf der Sprungmatte.
Station 3:
Anleitern, Gewichte ins 2. Stockwerk tragen, Schläuche hochziehen, Mundstück aufschrauben
Nach dem Anleitern zweier Leitern müssen zwei 15 Kg schwere Kanister ins 2. Obergeschoß getragen werden. Dort müssen zwei B-Schläuche, die in einer Leine eingebunden sind, hochgezogen werden. Anschließend werden die zwei Kanister wieder herunter getragen. Unten angekommen muss noch ein Mundstück eines Strahlrohres oder Wasserwerfers aufgeschraubt werden.
Station 4:
Treppenlauf
Die letzte Station besteht darin, mind. 15 Stockwerke hoch zu laufen (60m). Je nach Austragungsort können bis zu 35 Stockwerke gelaufen werden.
Weitere Infos findet man auf www.tfa-germany.de
